19
Jul
2009

Gedanken

Es wäre Zeit für ein paar ernste Worte, sehr ernste und offenbar nötige.
Im Augenblick habe ich aber weder Kraft noch Muße dazu.
Ich weiß nicht wirklich warum.
Ist es Angst?
Ist es Feigheit?
Ist es einfach nur Bequemlichkeit?

Gleichzeitig werde ich das Gefühl nicht los, dass es so unfair wäre.
Das Problem bin doch eigentlich nur ich, meine Gedanken, Gefühle und Wünsche.
Aber desto unzufriedener ich bin, desto mehr stört es mich für zwei denken zu müssen und alle kleinen Ticks und Macken zu ertragen, die nuneinmal jeder Mensch mit sich bringt.

Warum kann nicht einfach alles mal gut sein? Warum muss immer ein Teil des Lebens alles andere verderben?

15
Jul
2009

Keine besonderen Vorkommnisse

Schichtwechsel:
Ebri: "War was los heute?"
Spätschicht: "Nee, total ruhig, war nichts besonders heute." guckt ihre Kollegin an, die zustimmend den Kopf schüttelt. "War sehr ruhig heute."
Ebri: "Wie ist denn mit O, mit dem hattet ihr ja gestern Abend ein bisschen Probleme."
Spätschicht: "O, ach so, ja, der ist heute Vormittag gestorben."

Manchmal ist mein Leben so surreal!

11
Jul
2009

Nicht die

Ich bin nicht die, mit der man einfach nur befreundet ist.
Ich bin nicht die, die man zu Kenntnis nimmt.
Ich bin nicht die, an die man überhaupt denkt.
Ich bin nicht die, die man vermisst.
Ich bin nicht die, an die man sich erinnert.

An manchen Tagen ist das Alleinsein einfach schwerer als an anderen.

9
Jul
2009

Wenn das Wünschen noch hilft

Ich würde gerne mal wieder -
bis spät in die Nacht sitzen -
mich bei einer Flasche Rotwein und einer Tafel Schokolade mit einem erwachsenen Menschen unterhalten -
über Gott und die Welt philosophieren -
Träume teilen -
einfach nur sein ohne an morgen zu denken -
reden können ohne Angst zu haben missverstanden zu werden -
das Gefühl haben sich nicht ständig erklären zu müssen.

Yogi - du fehlst mir!

4
Jul
2009

Erwachsenen-Punkte

  • Nach einer arbeitsreichen Nachtschicht nach Hause gekommen, brav noch ein Müsli vor dem Schlafengehen gegessen.
  • Eine annehmbare, wenn auch nicht direkt ausreichende Anzahl Stunden geschlafen.
  • Aufgestanden und richtiges "Frühstück" gegessen.
  • Ein bisschen sozial gewesen mit der besseren Hälfte, bevor diese auf Arbeit musste (ja, wir arbeiten beide auch am Wochenende und es trifft selten, dass wir beide das gleiche haben).
  • Eine richtige Laufrunde absolviert (über 5km).
  • Mit den Nachbarn geklärt, dass ihre Bäume im Weg sind und organisiert, dass diese demnächst verschwinden.
  • Geduscht.
  • Essen gekocht und gegessen.
  • Mit dem Kater geschmust (GAAAAANZ WICHTIG :-) )
  • Abgewaschen.
  • Müll raus gebracht.
  • Wieder auf Arbeit gefahren und dabei nicht einmal das Gefühl gehabt, dass man lieber was anderes machen würde (außer einem anderen Job natürlich, aber da arbeite ich ja dran).
An Tagen wie diesem könnte man glatt denken, dass ich ein ganz normaler Mensch bin. Man könnte meinen, dass ich weiß, was ich tue und eine gewisse Ordnung in meinem Leben habe. Das gibt massig Punkte auf das Erwachsenen-Konto. :-D
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Ilka (Gast) - 30. September, 21:56
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