19
Sep
2008

Ich habs gewusst...

Gerade bei der gräfin gesehen und gleich geklaut.


Your Brain is 53% Female, 47% Male

Your brain is a healthy mix of male and female
You are both sensitive and savvy
Rational and reasonable, you tend to keep level headed
But you also tend to wear your heart on your sleeve

Alles in allem? Ich habs gewusst, ich bin nunmal kein girly girl, nie gewesen und werd es auch nie werden.

[edit] Etwas widersprüchlich, das Resultat eine anderen Tests.


You Inner Gender is Female

You're sensitive, caring, and willing to connect with anyone who's open to you.
You make friends easily, and you enjoy all sorts of conversations.
You understand most people you meet - better than they understand themselves.
You're totally a woman... or at the very least, your soul is female.

Wem soll ich denn nun bitte glauben? [/edit]

16
Sep
2008

Warum immer ich?

Ebri und Langstreckenzüge sind einfach keine Freunde, irgendwie nie gewesen. Eigentlich bin ich zumindest so weit umweltfreundlich eingestellt, dass ich nicht das Auto benutze, wenn es nicht sein muss und ich habe auch wirklich nichts gegen Züge. Aber irgendwo sitzt ein kleiner Klabautermann, der mir immer und immer wieder dazwischen funkt.
Dass Züge verspätet sind, kommt vor, soll ja auch nicht ungewöhnlich sein und die Bahn, egal in welchem Land, kann es manchmal wirklich nicht verhindern. 10, 20, vielleicht auch 30 Minuten. Aber auf der Heimfahrt hat es mich wieder einmal erwischt...2 STUNDEN!!! Das ist echt nicht fair! Warum denn nur immer ich???

Abenteuer Musterung

Ja, um zur schwedischen Polizei zu kommen, muss man sich einer Musterung entziehen, nicht ganz unähnlich der zum Militär, aber natürlich eingerichtet auf eben den Polizeidienst. Ein Abenteuer ohne Gleichen, wenn man, wie ich, mit Militär so gar nichts am Hut hat.

Anreise am Sonntagabend. Nicht nur, dass die Bahnauskunft mich verpeilter Weise eine Station zu weit geschickt hat. Die Gegend ist ziemlich weit drausse und an einem Sonntagabend auch recht verlassen. So ergibt sich der erste inoffizielle Test, wer die Lokalitäten findet, darf mitmachen. Gut, die Häuser waren nicht allzu schwer zu finden, waren ja gross genug gegenüber dem Schlösschen hinter dem sie sich versteckten. Aber dann? Einöde, weit und breit keine Menschenseele. Schliesslich findet sich eine Tür. Alle Informationsschilder deuten jedoch nur auf Militär, gilt das dann auch für uns? Versuchen. Und siehe da, im vierten Stock finden sich Zeichen von Leben. Überflüssiger Weise klopfe ich an der Tür des "Nachtportiers"
"Ja, hier, Laken da, hier sind schon welche, kannst aber auch ein anderes Zimmer nehmen."
Öhm, ja, nagut. ... Die Mädels im ersten Zimmer sehen nett aus und haben noch drei Oberbetten frei. Ich liiiiiebe Doppelstockbetten, hier bleib ich.
Natürlich sind alle gleichermassen nervös, keiner weiss, was passieren wird, alle haben was gehört, aber jeder etwas Anderes. Wir versuchen den Abend nicht zu lang werden zu lassen, aber nachdem alle Betten gefüllt und wir also zu sechst im Raum sind, wird es doch nach 11 bevor das Licht ausgeht.

Montag: 5 Uhr 15. Das erste Handy klingelt. L hat vergessen ihren Wecker umzustellen - DANKE!
Es stellt sich aber heraus, dass ich im Gegensatz zu den Anderen ausgezeichnet geschlafen habe. War auch nicht verwunderlich, nachdem ich die Nacht zuvor kaum ein Auge zugetan hatte. Nachdem wir nun eh alle wach sind, haben wir Badräume und schliesslich auch den Frühstücksraum für uns allein. Die Ruhe vor dem Sturm.
Ab 7 Uhr 30 soll die Registrierung erfolgen,8:30 soll es dann losgehen. So etwa 8:15 endet die Schlange an der Rezeption. Es wird 8:30, es wird 9:00. Es wird schliesslich 9:20 bevor wir zum Informationstreffen gebeten werden. Inoffizieller Test Nummer 2: Bist du geduldig, kannst du abwarten?
Nach einer relativ knappen Introduktion werden die drei Gruppen in die man uns dem Alter nach eingeteilt hat, auf die verschiedenen Stationen "Computersaal - Gespräche - Ärzte" verteilt.
Ich darf mit dem "computerisierten Begabungstest" beginnen. Zunächst einige allgemeine Fragen um das psychische Wohlbefinden als Grundlage für das spätere Gespräch mit dem Psychologen, dann 6 Blocks mit Aufgaben, das Übliche: Figuren ergänzen, Punkte an auseinandergeklappten Figuren wiederfinden, Zahlenreihen ergänzen, Wortpaare finden, und dann noch eine ganz witzige Übung in der Ja - Nein ist, grösser mit kleiner beantwortet wird und verschiedene Kästchen in verdrehten Reihenfolgen anzuklicken sind. Nach einer guten Stunden ist alles durch.
Pause bis nach dem Mittagessen.
Nach einem kleinen Imbiss und der Feststellung, dass die Gegend auf der richtigen Seite der Anlage doch nicht so verlassen ist, wie man dachte, ist wiederum allgemeine Sammlung.
Eine nette Dame ruft meinen Namen auf. Erst als wir an ihrer Zimmertür eintreffen, ist klar, dass sie eine der Psychologen ist (andere haben sich mit ihrer Befassung vorsgestellt). Eine Stunde Gespräch, wieder zur Rezeption, weitere 2 Stunden Wartezeit.
Ein freundlicher Herr in Uniform ruft mich auf und ich folge ihm zu seiner Kollegin. Die folgende Stunde ist der blanke Horror. Auch wenn man fest davon überzeugt ist, dass das was man tut das einzig Richtige für einen ist, so schaffen die Beiden es binnen kürzester Zeit das Gefühl zu vermitteln, dass man eigentlich gar keine Ahnung hat wovon man redet. Einziger Trost, im Endeffekt hatten alle ein ebenso mieses Gefühl nach diesem Gespräch, also wahrscheinlich gehört das zum Prozess.
Der Tag endet 2 1/2 Stunden früher als ursprünglich geplant ohne das Schreiben eine Aufsatzes.
Um wenigstens ein Bisschen was davon zu haben, machen wir uns, also ein paar Leute zusammen, auf den Weg in die groooosse Stadt. Nach dem Steak in dem sehr gemütlichen Grillhouse bin ich aber nicht die Einzige, die ihr Bett rufen hört. Seltsam eigentlich, man hat doch den ganzen Tag bis auf effektiv 3 Stunden gar nichts gemacht ausser gewartet?!

Dienstag: 6:15 der erste Wecker klingelt, na gut Mädels, wenn ihr unbedingt so früh raus müsst, ich bleib noch liegen.
Der einzige Punkt, der für mich noch aussteht, ist die ärztliche Untersuchung, der Punkt, vor dem ich am meisten gebangt habe, was wenn die einen Fehler finden? Dagegen kann man nichts machen, dann is das aus und Ende! Natürlich weiss ich, dass ich sowohl höre als auch sehe, aber wenn es ans Testen geht, hat man doch immer irgendwie ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Aber die Ärztin dann war Klasse... so richtig Marke verwirrter Professor. Und ENDLICH, endlich jemand, der gesagt hat, wie er einen finden, wie man wirkt, was sie denkt. DANKE!
So sind wir schliesslich nicht erst um 11 sondern bereits kurz nach 10 fertig, hätte ich das gewusst, hätte ich einen Zug eher gebucht. Aber wer rechnet denn damit, dass sie zeitiger aufhören?! Hallo? Es geht hier doch am Ende um eine staatliche Einrichtung.

Nun bin ich auf dem Weg nach Hause. 2 Monate warten. Inoffizieller Test Nummer 3: Kannst du nervlich Belastung aushalten?!

13
Sep
2008

Hibbelig

Hibbelig, ein anderes Wort fällt mir für meinen Zustand im Moment nicht ein.
Morgen geht es auf gen Süden in die große Stadt. Zwei Tage mit Interviews und Tests warten und ich weiß nicht wirklich was da alles auf mich zu kommt.
Gespannt - Nervös.
Wahrscheinlich werde ich vor lauter Reisefieber heute Nacht nicht schlafen können, aber das macht ja nichts, ich habe dann ja noch eine Nacht zum Ausruhen Zeit.

Als wären solche Tage nicht schon verdreht genug, werfen auch gleich noch andere Ereignisse ihre Schatten voraus.
Nichtsahnend bin ich auf dem Weg Wäsche aufzuhängen, als mein Mann mir mit dem Telefon entgegen kommt. Ich kenne diesen leicht panischen Blick - ein Anruf aus Deutschland.
Aber nein, es war nicht wie erwartet meine Mutter, Schwägerin oder sonstige Verwandtschaft. Eine Freundin war es, eine meiner besten aus Schulzeiten. Ich bin platt...platter als platt. Wir haben schon ewig nicht von einander gehört, bzw habe ich nicht von ihr gehört, warum auch immer. Und jetzt ruft sie an, einfach so, am Samstagnachmittag.
Jetzt bin ich noch hibbeliger.

2
Sep
2008

Such die Sonne

Dieses Wetter ist einfach nur noch deprimierend. Irgendwie ist der nichtvorhandene Sommer fließend in einen kalten, grauen und nasse Herbst übergegangen.

Mangels übrig gebliebener Urlaubstage begibt man sich hinaus in die unendlichen Weiten des WWW um die Sonne zu suchen.
Sie ist da...ganze bestimmt...irgendwo. Und sie taucht auf, wo man sie am wenigsten vermutet. Ich habe sie gefunden. In einem Bild, ganz unscheinbar. Das Bild eines Paares, obwohl sicherlich im Rahmen eines öffentlichen Auftritts doch ganz zufällig gemacht. Sie lachen und man hat das Gefühl, dass sie sich der Kamera sehr wohl bewusst sind.
Und? Was hat mich da so vom Stuhl gerissen? Ganz einfach, die Hände! Am Rande aller gestellten Fotoprofessionalität halten die Beiden einander an den Händen. Ein kleine Geste, eine schöne Geste, ein Zeichen wie echt ihre Liebe ist.

Ihr dürft mich gern für total behämmert halten, aber ich mag sowas.

26
Aug
2008

Ich muss-Tag

Heute ist mal wieder einer dieser fürchterlichen "Ich muss-Tage".

Es ging schon los heute morgen mit ICH MUSS aufstehen.
Und weiter ging es mit ICH MUSS was essen. (War völlig überflüssig, mir war danach genauso schwindlig.)
Dann kam, ICH MUSS mich um die gestern übrig gebliebenen Erdhäufen auf dem Rasen kümmern. (Diese Aktion wurde nach einem Drittel auf Grund unendlichen Sternenregens eingestellt.)
Als nächstes kam ICH MUSS die Post holen. (Bewegung an der frischen Luft soll ja gesund sein.)
Und dann natürlich: ICH MUSS essen kochen.
ICH MUSS das Studentenwerk anrufen.
ICH MUSS meine Arbeit fertigschreiben.
Jetzt MUSS ICH duschen...obwohl ich lieber baden würde.

Ich hab's versucht, aber es geht einfach nicht auch nur eins dieser Muss in ein Will umzudenken.
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Ilka (Gast) - 30. September, 21:56
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Ebri - 22. April, 18:15

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