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Wegbeschreibung

10
Nov
2009

Vorsicht Polizei!

Ach war das lustig!
Wer kennt das nicht, dass man noch zwei Mal auf den Tacho guckt oder überlegt, ob man wirklich grad alles richtig macht, wenn ein Streifenwagen ins Sichtfeld kommt.
Wir durften heute zum ersten Mal in "voller" Ausrüstung in bemalten Autos (also die, die auch wie Polizeiautos aussehen) in der Stadt rumkurven. Dass auf unseren Uniformen steht, dass wir Studenten sind, sieht man ja im Vorbeifahren nicht.
So oft Vorfahrt hab ich in der Stadt noch nie bekommen und normaler Weise winken auch nicht wildfremde Leute an der Bushaltestelle, wenn man vorbeifährt... okay, das Winken wird vielleicht seine Ursache in meinem männlichen Kollegen gehabt haben, Pech für die Mädels, dass er grad gefahren ist und das überhaupt nicht registriert hatte.
Ganz klar schade, dass man das nicht öfter machen darf!

6
Nov
2009

Home sweet home

Zwei Wochen in der Großstadt haben ganz schön geschlaucht. Weniger weil es Großstadt ist, als deswegen dass wir nonstop Action hatten.
Lange Tage, anstrengende Tage, viel Neues, und neben den Übungen, Vorlesungen und Seminarien auch noch die einzureichenden Aufgaben bearbeiten, Schwimmprüfung, Stärketest und versuchen beim Orientieren (also mit Karte und Kompass durchs Gelände hirschen) nicht verloren zu gehen.
Jetzt ist man endlich wieder zu Hause, nur um festzustellen, dass die Action weiter geht. Da sollen Studienbesuche gebucht, Schemafehler berichtigt und natürlich diese Aufgaben fertiggestellt werden. Mal ganz davon abgesehen war in den zwei Wochen natürlich keiner da, der eingekauft oder saubergemacht hätte...und das ist am Ende das Anstrengendste, weil unnötigster Irritationsmoment.

28
Okt
2009

Bestanden!

Jepp... die Schwimm-/Lebensrettungsübung ist nunmehr Geschichte!

7 Minuten hatten wir Zeit um in einen "schicken" Overall gekleidet:
  • ins Wasser zu springen (Füße zu erst)
  • ein 25 m Bahn zu schwimmen
  • noch eine 25 m Bahn zu schwimmen
  • auf 1,50 m zu tauchen um einen Dummy hochzuholen
  • über die nächsten 25 m eine Person zu bugsieren
  • mit einem Rettungsring 15 m zu schwimmen
  • die restliche Bahn mit einer Person im Rettungsring zu schwimmen
  • eine weitere 25 m Bahn zu schwimmen
  • 10 m zu schwimmen
  • auf 1,50 m zu tauchen und einen Karabiner umzusetzen
  • die restliche Bahn eine Person bugsieren
  • aus dem Wasser zu kommen ohne dabei die bugsierte Person zu verlieren und
  • die Person aus dem Wasser zu ziehen.
Also eigentlich nichts weiter Ungewöhnliches an einem Mittwochmorgen.
Ebri hat 5 Minuten 40 Sekunden gebraucht :-D

Ein weiterer Punkt auf der der scheinbar endlosen Liste von Tests und Prüfungen, der einen Haken bekommt.

27
Okt
2009

Angepasst

So, jetzt ist man also den ersten Tag in seinem Leben in Uniform rumgestiefelt.
Schön blau und schön warm.
Vor allem hat man endlich das Gefühl hier her zu gehören. Man ist so schön angepasst, wo wir doch üblicherweise doch recht eindeutig aus Masse der stationären Studenten herausstechen.
Witziger Weise passt die Uniform jetzt. Die Oberteile musste ich natürlich alle gegen eine kleinere Größe tauschen, das wusste ich ja vorher schon. Aber die Hosen waren ja beim Ausprobieren hoffnungslos zu lang. Jetzt hat der Hersteller die Größen geändert und plötzlich passen sie perfekt :-D Irgendwann muss man mit seinem komischen Körperbau ja auch mal Glück haben.

Jetzt kann man sich auch zu Hause mehr passend fühlen, endlich keine albernen Overalls mehr beim Schießen und keine zweifelhaften Blicke mehr, wenn man in der Station unterwegs ist.

9
Okt
2009

Anarchististischer Naturliebhaber

Da durfte man heute mal mit den den großen Jungens spielen. Den richtig großen also, denen, die das alles, was die kleine Ebri noch lernen muss, schon können und ihr Geld damit verdienen.
Als Statisten durften wir an einer Taktik-Übung teilnehmen. In zwei Gruppen geteilt sollten wir, gemeinsam mit einer Gymnasialklasse das Geschick und die Geduld unserer zukünftigen Kollegen testen. Die einen waren die braven Naturliebhaber, die gegen die bösen Autofahrer demonstrierten. Die anderen kamen als Gegen-Demo in Form eines recht aggressiven Motorclubs. Gerade Ebri als anarchistischer Naturliebhaber...na da... aber wir hatten unseren Spaß. Schließlich darf man nicht jeden Tag ungestraft seine Chefs anbrüllen und wer wollte, durfte sich sogar ein bisschen rumprügeln.
Und äh ...ja... der Wunsch, das nächste Mal auf der anderen Seite zu stehen, ist immer noch da :-)

9
Sep
2009

Heute gelernt

  • Ebri muss ihren zerstreuten Kopf zusammensammeln, dann kann sie auch schießen.
  • Sonne von schräg vorn lässt Projektile mystisch verschwinden (nein, es kann natürlich nicht sein, dass wir alle in einem Durchgang danebengeschossen haben!) ;-)
  • Ebri schießt besser von 10 als von 7 Metern (hab ich was falsch gemacht??)
  • Sechs von sechs Schuss im Ziel am Ende des zweiten Trainingstages beindruckt den Instrukteur.

2
Sep
2009

Vorsicht, hier wird scharf geschossen!

Jaha, da hatte mal also zum ersten Mal im Leben eine scharfe Waffe in der Hand.
10 Schuss - 9 haben immerhin die Tafel getroffen und 3 sogar das Ziel. :-D
Ja, es gibt Einiges zu üben. Vor allem muss man sich an die Weste gewöhnen, die ist bislang mehr im Weg als alles andere. Aber ich muss zugeben, dass ich ziemlich zufrieden bin, ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass ich beim ersten Mal überhaupt die Zieltrafel treffen würde.

Und ganz ehrlich, es war unheimlich schön und vor allem beruhigend als man die Patronen abgelegt und die Waffe zurück in den Koffer gesteckt hatte. Aber man gewöhnt sich sicher auch daran.

20
Aug
2009

Back to business

Da sind sie wieder, die Beine wie Gummi, die Schrammen und blauen Flecken...ja das Selbstverteidigungstraining hat uns wieder.
Und nix mit einem soften Start nach den Ferien... wir durften 2 km hinter dem Auto her joggen, unterbrochen von bootcamp-mäßigen Einlagen wie Liegestütz, Crunches und Trizeps-Stützen (also Liegestütze mit dem Bauch nach oben). Dann das übliche Training und als krönender Abschluss die Hindernisbahn...nicht eine, nein, zwei Runden! ... immer frei nach dem Motto: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kommen sie nächste Woche wieder."

Dann haben sich die Jungs endlich mal was Vernünftiges einfallen lassen. Ok, der Grad der Vernunft nimmt über den Herbst vermutlich ab. Sie haben eine Wette gestartet, ein kleiner Wettkampf. Eine sportliche Herausforderung, bei der sogar die kleine, dicke Ebri eine Chance hat. Es geht darum so lange wie möglich in den Herbst-Winter hinein jede Woche, die wir dort sind, zu baden....also nicht im Schwimmbad, sondern im Fluss...als angelernter Ostseeurlauber, dürfte ich damit keine größeren Schwierigkeiten haben...wäre doch gelacht, wenn ich mir von diesen Warmduschern mein Geld abknöpfen lasse. Der Kampftroll ist aufgewacht. :-D

12
Aug
2009

Sabotage

Eine Woche in der Großstadt... bietet wie immer tolle Erlebnisse und einige Überraschungen.
In meinem Fall bestand die erste Überraschung darin, dass die Schwimmhalle, in der wir unseren Rettungsschwimmtest machen sollten erst nächste Woche öffnet. Also kein Schwimmen diese Woche, stattdessen die Hindernisbahn ausprobieren und für Ebri...weil sie ja letztes Mal mehr krank war als sie geglaubt hatte, wieder die 3000 Meter laufen. TOLL! (IRONIE!!!) Ok, dass ich die 3000 nochmal machen muss, wusste ich, aber es wäre mir lieber gewesen, ich hätte das erst heute Morgen beim Beginn der Trainingslektion erfahren als schon am Montag. Ist jetzt auch egal, Ebri hat es geschafft, 17 Minuten und 30 Sekunden sind zwar keine leuchtende Zeit, aber ausreichend, damit ich das nicht noch einmal machen muss.
Eigentlich hätte die Zeit besser sein können, sein müssen, sein sollen...als wir die Strecke am Montagnachmittag zu Trainingszwecken gelaufen sind, ging es auch bedeutend schneller. Aber hier kommt die zweite, um so unangenehmere Überraschung ins Spiel.
Gestern Nachmittag hatten wir "Fahrschule" und wie sich das gehört, tankt man das Auto, bevor man es nach Ende des Trainings zurück in die Garage stellt. Gesagt - getan. Ich setze die Tankpistole an, starte das Tanken und...werde von hinten geduscht...mit Benzin. Gerade so in Kopfhöhe sprudelt es aus dem Schlauch und hört nicht auf bevor ich es schaffe die Pistole zurück in die Säule zu setzen. Es erweist sich, dass jemand den Schlauch zwar nicht durch, aber angeschnitten hatte und der Druck von der Pumpe tat das Seinige.
Nach so vier Mal duschen bin ich selber inzwischen halbwegs saniert. Die Augen haben nichts direkt abbekommen und außer, kleinerer Schwierigkeiten bei vorhin erwähntem Lauftest, scheint es nicht so, als hätte ich ernsthaft was von dem Mist eingeatmet. Die roten Flecken im Gesicht brennen noch ein Wenig, wenn Wasser oder andere Feuchtigkeit rankommt. Aber Kleider und Schuhe werde ich wohl, obwohl sie sofort durchgewaschen wurden, wegwerfen können. ... Alles in allem, eine Klasse Aktion.
Der Herr, der die Garagen betreut, hatte bereits am Tag zuvor, als er aus dem Urlaub kam, über 20 sabotierte Autos angemeldet. Ich weiß zwar nicht, wie das genau gelaufen sein soll, aber 20 Autos stehen normal nicht draußen, schon gar nicht, wenn sie über Sommer wochenlang nicht benutzt werden. Also muss ja jemand in eine oder mehrere der Garagen eingestiegen sein. Da diese alle mit Code-Schlössern versehen sind, zu denen man sowohl eine Magnetkarte als auch den dazugehörigen Code benötigt, könnte das also nur jemand mit Anschluss an die Schule gewesen sein... an einer Polizeihochschule?! Man fragt sich, was da für Leute unterwegs sind.

19
Jun
2009

Dieses war der erste Streich...

Jepp, das war das erste Semester...schwupps und es war vorbei. Unglaublich, wie die Zeit gerannt ist, wir haben doch gerade erst angefangen!
Naja, eigentlich wird der gerade laufende Kurs erst nach den Ferien abgeschlossen, mit praktischen Prüfungen und Klausur (von deren Existenz wir immerhin schon gestern erfahren haben!). Von daher hat man nicht wirklich das Gefühl etwas abgeschlossen zu haben.

Sechs Wochen Ferien, davon werde ich vier arbeiten, aber egal... sechs Wochen in denen ich die fünf Pappköppe nicht treffen muss. Das ist gut so, wir sind uns die letzten Wochen schon mächtig auf die Nerven gefallen. Hoffentlich geht das nach dem Sommer besser. Der Herr gebe mir Gelassenheit...
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In den schwedischen Wäldern

Worüber reden die Trolle

Zeit
Dass Männer und Frauen unterschiedlich denken...
Ebri - 15. November, 12:33
Vorsicht Polizei!
Ach war das lustig! Wer kennt das nicht, dass man...
Ebri - 10. November, 20:09
Home sweet home
Zwei Wochen in der Großstadt haben ganz schön...
Ebri - 6. November, 10:27
Bestanden!
Jepp... die Schwimm-/Lebensrettungsübu ng ist nunmehr...
Ebri - 28. Oktober, 18:52
Angepasst
So, jetzt ist man also den ersten Tag in seinem Leben...
Ebri - 27. Oktober, 19:58

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Zuletzt aktualisiert: 15. November, 12:33

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