8
Jun
2010

Endlich!

Ich hab ihn besiegt, diesen @#%&&* Redman!
Damit habe ich alle waffentechnischen Prüfungen bestanden. Ein weiterer Haken findet sich auf der scheinbar unendlichen Liste ein und hier und da schimmert die Erkenntnis durch, dass in einem halben Jahr der Ernst des Lebens beginnt.

27
Mai
2010

Nee, oder?!

Bewerbungen... immer wieder eine Freude. Nee, also manchmal fragt man sich einfach nur, wie einige Leute ticken.

Ja, natürlich hat ein potentieller Arbeitgeber das Recht Referenzen von vorigen Arbeitgebern einzuholen, aber irgendwie fragt man sich, wo die Grenze des Sinnvollen geht.
Noch mehr fraglich wird das Ganze, wenn man bei einer Person 5 Jahre alte Referenzen als zu alt ablehnt und bei der nächsten Person plötzlich Kontaktinformationen zu Referenzen haben will, die 10 Jahre alt sind.
Ja, ok, ich habe nicht so fürchterlich viele schwedische Referenzen aufzuweisen und da ist es nahezu selbstverständlich, dass man sich nach Deutschland wendet. Das Problem ist nur, dass es inzwischen 10 Jahre und mehr her ist, dass ich dort gearbeitet habe und bei den meisten Stellen handelte es sich auch nur um ein Praktikum oder Trainee-Programm, was auf 2 Monate begrenzt war... 2 Monate, nach 10 Jahren, wer erinnert sich da noch eine Person? Mal ganz abgesehen davon, dass ich kaum die gleiche Person da war, die ich heute bin.
Aber man tut natürlich was man kann um ein Paar Telefonnummern aus dem Ärmel zu schütteln. Nach einem Tag Rumtelefonieren, 2 genervte und gestresste Geschäftsleute und einem halbverwirrten Nicht-Profesor später kam am Ende erstaunlicher Weise tatsächlich noch eine brauchbare Referenz dabei heraus.
Ich habe echt keine Ahnung, was die davon haben sollten? Irgendein Personalbeauftragter, der mit diesen "genialen" Schachzug erklären kann?

22
Mai
2010

Entschieden?!

Gestern hatte ich mein zweites Bewerbungsgespräch, mit Betonung auf Gespräch. Das hat richtig Spaß gemacht, nicht nur, weil die beiden total locker drauf waren und man daher nicht das Gefühl hatte, sich verkaufen zu müssen. Man bekam sogar direktes Feedback, was sie von einem halten. Gut, sie können sich das auch leisten. Für 15 Plätze, die sie zu besetzen haben, haben sie 17 Bewerbungen reinbekommen, wobei wohl nur 7 so waren, dass sie davon ausgehen, dass das ernst gemeint war... wenn ich das mal grob nachrechne, sind das also die 4 aus deren eigener Distansstudiengruppe und wir 3, die wir von der nördlichen Grenze kommen. Alles in allem, wenn wir nicht eine Behörde wären, in der alles seinen bürokratischen Gang gehen muss, hätten sie die Arbeitsverträge gleich gestern auf den Tisch gelegt. Und die Chance wäre groß, dass ich unterschrieben hätte.
Jetzt steht die Frage im Raum, ob ich mich nicht eigentlich schon entschieden habe. Deren Planung für den Anwärterdienst gefällt mir bedeutend besser, als die hiesige. Das gigantische Plus ist allerdings: sie garantieren mir den Job, den haben will, nach dem abgeschlossenen Anwärterdienst. Das können die hier nicht. Und jetzt wo draußen alles schön grün ist und das Wasser im See glitzert, hab ich auch nicht wirklich Lust umzuziehen. Man soll keine verhasteten Schlüsse ziehen, schließlich weiß ich noch nicht, was man mir hier anbietet und ich war noch nicht einmal bei allen Interviews, aber im Augenblick ist das positive Angebot von gestern schwer zu überbieten.

20
Mai
2010

Guter Rat

Also Leute, ich sag euch eins, legt euch nicht mit der Polizei an...schon gar nicht, wenn diese mit Pfefferspray bewaffnet ist. Spätestens in dem Moment, wo der Polizist die kleine Spraydose in die Hand nimmt, würde ich dringenst empfehlen jegliche Feindseligkeit einzustellen! Das Zeug ist fies...richtig bösartig sozusagen.
Im Rahmen der Ausbildung durften wir das Zeug heute testen, in geordneten Formen natürlich, also nicht eine komplette Spraydusche sondern nur ein bisschen Spray auf einen Finger, der dann in einen Augenwinkel gedrückt wurde. Und dann sollten wir 90 Sekunden lang agieren... man kann ziemlich ruhig sagen, dass das die längsten 90 Sekunden eines Lebens waren...besonders die ersten 60 schienen kein Ende zu nehmen. Und bis man sich dann saniert, also das Zeug wieder aus den Augen gewaschen hatte, hat es bedeutend länger gedauert! Und das war, wie gesagt, nur ein Bruchteil dessen, was man bei einem direkten Treff abbekommen würde.
Fazit: probiert es lieber nicht aus!

13
Mai
2010

Es wird ernst

Ja, jetzt wird es wirklich ernst. Gestern hatte ich mein erstes "Bewerbungsgespräch", hier in der Region. Und auch wenn ich die drei Tanten, sie saßen, kenne, so kann ich nicht behaupten, dass dieses Gespräch irgendwie angenehm war. Im Gegenteil.
Genau wie bei dem Gespräch, was man im Rahmen der Bewerbung zur Ausbildung hatte, geht man aus dem Raum und dann fallen einem alle guten Antworten ein. Das Gefühl, dass das total daneben ging, lässt sich partou nicht abschütteln. Andererseits...wie gesagt, das war schon beim ersten Gespräch so und irgendwas müssen sie da ja gesehen haben, was zu Folge hatte, dass man zur Ausbildung angenommen wurde.
Nunja, in spätestens 70 Tagen wird man eine Antwort haben. Die Zeit kann man sich ja mit weiteren Bewerbungsgesprächen vertreiben. Das nächste kommt nächte Woche Freitag.
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